8 Tipps für einen effektiven Blog Start

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Eine Frage, welche sich alle Blogger stellen die einen neuen Blog aufziehen möchten: Wie schaffe ich es, dass mein Blog sofort einschlägt? Normalerweise hat ein neuer Blog kein Publikum und kein Traffic. Wie soll man also beginnen? Auf was muss man achten? Speziell Leute, die noch nicht sehr lange im Social Web und Internet Marketing Bereich unterwegs sind, kann es sehr schwierig werden einen Blog aufzuziehen.

Es gibt allerdings keinen Grund den Kopf hängen zu lassen, denn mit etwas Geduld und einigen Tipps klappt das schon! Alle grossen Blogger haben irgendwann mal klein angefangen.

  1. Interessante Inhalte - Es klingt vielleicht etwas seltsam, dass man dies speziell erwähnen muss, allerdings sehe ich immer wieder Blogs welche versuchen Seiten wie TechCrunch oder andere grosse Seiten zu kopieren indem sie News über die Technikwelt veröffentlichen. Natürlich gibt es Dinge, welche von Interesse sind, allerdings kann ein (meist Hobbyblogger) einfach nicht mit solchen Seiten mithalten, wenn es um den Umfang und die Geschwindigkeit der News handelt. Blogs sollten eher von eigenen Erfahrungen handeln, die man mit anderen Teilen möchte, oder Tipps, welche man an Dritte weitergeben möchte. Natürlich kann man über eine spezielle News schreiben, allerdings würde ich hierbei eher die persönliche Meinung einbringen und erläutern, weshalb man diese News auf der eigenen Seite veröffentlicht. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass einzelne gute Artikel oft mehr Traffic bringen als viele schlechte Beiträge. Ich mag es persönlcih eigentlich überhaupt nicht, wenn Seiten einfach Inhalte schreiben, damit es mal wieder etwas neues zu Lesen gibt. In Zeiten von Twitter und RSS besucht man die Seiten ja nicht mehr täglich, um zu sehen ob sich etwas geändert hat.
  2. Gastbeiträge – Persönlich habe ich immer sehr gute Erfahrungen mit Gastbeiträgen gemacht. Solange der Gastbeitrag gut geschrieben ist, werden die Besucher mehr über den Schreiberling erfahren wollen und somit auf die eigene Seite finden. Je nachdem kann man auch ein bis zwei Deeplinks platzieren und leitet die Besucher somit direkt zu den interessanten Inhalten. Dies ist allerdings nicht der einzige Vorteil, der durch solch einen Gastbeitrag entsteht. Man erhält Beachtung und Glaubwürdigkeit und auch die Suchmaschienen werden den Beitrag zu schätzen wissen. Es ist hierbei jedoch sehr wichtig, dass man sich einen Blog in der eigenen Nische sucht, damit das richtige Publikum erreicht wird. Falls du Interesse hast einen Gastbeitrag zu schreiben, kannst du das hier bei mir tun!
  3. Kreiere eine Liste – Eine Liste hilft immer wieder, um einige Leute auf die Seite zu locken. Speziell bei Social Bookmarking Plattformen sind solche Beiträge sehr beliebt und bringen einige Besucher auf die Webseite. Eine Liste alleine hilft allerdings noch nicht zum Erfolg. Es ist wichtig, dass die Seite schon einige andere interessante Artikel bereithält um die Leser gleich zu fesseln. Immer daran denken, dass die RSS Buttons gross und gut erkennbar platziert werden sollten! Grundsätzlich gibt es hier zwei Arten von Listen. Zum einen eine eher ernstere Liste (wie meine hier) oder auch eine spassige Zusammenstellung wie Beispielsweise hier bei Blogtipps.com.
  4. Schreibe eine Beitragsserie – Wenn man eine Beitragsserie beginnt und die Leute den ersten Beitrag mögen, ist die Chance sehr gross, dass sie früher oder später zurück kommen, um die weiteren Teile zu lesen. Einen Serie wie mein Ultimativer SEO Guide sind also sehr hilfreich um die ersten Stammleser und RSS Abonennten zu erhalten.
  5. Starte erst, wenn du Bereit bist! – Bevor man den Blog überhaupt das erste mal an die Öffentlichkeit lässt, sollten alle Seiten komplett eingerichtet sein. Die Suche muss funktionieren und die 404 Seite sollte ebenfalls konfiguriert worden sein. Desweiteren sollten schon einige Artikel veröffentlicht worden sein, damit die Leser nicht gleich wieder wegklicken. Ein weiterer wichtiger Aspekt für einen erfolgreichen Start ist das Design. Ich hasse es zum Beispiel, wenn neue Blogs schon überhaupt sind mit Werbung!
  6. Linke auf andere Blogs – Denke immer daran in deinen Posts oder in der Sidebar auf andere Blogs und Webseiten zu verlinken. Früher oder später werden sich die anderen Blogger bedanken, indem sie auf deine Seite zurück verlinken. Ein anderes Mittel um schnell auf den eigenen Blog aufmerksam zu machen ist Twitter.
  7. Linkbaits – Ein sehr wichtiger Punkt um andere dazu zu bringen auf die eigene Seite zu verlinken sind sogenannte Linkbaits (Linkköder). Man erstellt ein WordPress Template, oder einen Service oder man offeriert ein eBook um die Leute anzulocken. Ein guter Linkbait bringt sehr schnell eine grosse Menge an Backlinks, welche einerseits für die Suchmaschinenoptimierung, aber auch für den Traffic sehr vorteilhaft sind. Ein Beispiel wäre hier SEO-United, welche eine Liste an SEO Tools anbieten.
  8. Lerne aus deinen Fehlern – Ich rate eigentlich jedem Webmaster und Blogger ein Tool zur Überwachung der Webseite zu installieren. Ich verwende meistens Google Analytics, da es speziell für WordPress, sehr einfach zu installieren ist. Es geht hier nicht nur darum die Anzahl der Besucher festzustellen, sondern man sieht auch aus welchem Land die Personen kommen (z.B. macht man Werbung am falschen Ort und nur fremdsprachige Leute finden den Blog) oder wo landen die Personen wenn sie suchen? All diese Punkte sollten genaustens analysiert werden, damit man die Fehler ausmerzen kann. Wem Google Analytics nicht passt, kann auch hier mal ein paar Alternativen betrachten.

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  1. Willkommen in der Blog Nachbarschaft :-)

    Hier sieht es zwar noch etwas leer in Sachen Artikel aus aber optisch gefällt es mir und es ist auch schön übersichtlich.
    Punkt 8 halte ich persönlich für am wichtigsten denn so kann man seinen Blog stets weiter entwickeln. Meistens sind es Kleinigkeiten die einen weiterbringen.

    Gruß,
    Andreas

    Kommentar by Andreas — 18. Februar 2010 @ 09:38

  2. Danke.
    Jap, werde in den nächsten Wochen bestimmt noch einige Beiträge eröffnen!

    Kommentar by ninom — 18. Februar 2010 @ 09:41

  3. Sehr schöne Liste! Ich bin durch Twitter auf diesen Beitrag gestoßen und ich denke mich hast du als Stammleser. Hab dich auch direkt auf Twitter gefollowed. :)

    PS: Ich find das Design deines Kommentarbereichs super – also keine Ahnung warum aber dieses Formular hier hat mich vom Design her extrem angesprochen einen Kommentar zu hinterlassen…

    Kommentar by Björn — 18. Februar 2010 @ 14:16

  4. Danke für das positive Feedback, freut mich, dass ich dich als Stammleser gewinnen konnte.
    Das Commentsystem gefällt mir ebenfalls sehr gut! Ist aber ein externes Tool namens DISQUS (http://disqus.com/overview/), gibt ein tolles WordPress Plugin dafür und macht die integration von Twitter und Facebook sehr simpel.
    Falls du DoFollow in DISQUS verwenden möchtest, musst du allerdings noch selbst den Quellcode anpassen. Habe dazu aber schon eine Anleitung geschrieben: http://blogtipp.ch/2010/02/disqus-und-dofollow/

    Kommentar by ninom — 18. Februar 2010 @ 14:31

  5. Was du nicht wirklich angesprochen hast: Es gibt verschiedene Arten von Lesern. Ich zum Beispiel komme ebenfalls von Twitter, dass ich dort aktiv bin heißt, dass es bei mir eine höhere Chance gibt, dass ich den Blog abonniere und ihn vielleicht sogar im Social Web verbreite.

    Ich bin über einen Tweet von @eisy auf den Blog gestoßen, der hat vielleicht nicht so viele Besucher gebracht, wie eine gute Position in den SERPs, aber dafür – wie gesagt – nützliche.

    Werde übrigens auf jeden Fall wiederkommen :)

    Kommentar by webSimon — 18. Februar 2010 @ 22:00

  6. Twitter ist definitv ein Medium, das man nicht unterschätzen sollte. Merke es eigentlich auch hier auf diesem Blog wieder. Sobald ein Artikel 2-3 mal retweetet wurde ŝtrömen immer mehr Besucher auf die Seite, was dann die Retweets wieder erhöht! Ist wirklich ein sehr einfach weg ein paar erste Leser zu erhalten und ist m.E. sehr viel effektiver als Beispielsweise Social Bookmarking.

    Kommentar by ninom — 18. Februar 2010 @ 22:04

  7. Mir ist noch etwas eingefallen was ich konstruktiv beitragen kann:

    Ein wichtiger Faktor kann auch sein das man etwas kostenlos anbietet. Hab ich jetzt schon oft gelesen, dass das super funktionieren soll wenn man irgendetwas kostenlos anbietet – das soll gute Links bringen und auch viele Besucher. Das was ich gelesen habe war eine Gartenseite und die hat einen Klingelton irgendwie angeboten…

    Sowas könnte irgendwie auch bei einem ähnlichen Beitrag eingeflochten werden ;)

    Kommentar by Björn — 18. Februar 2010 @ 22:56

  8. Und momentan ist es eben auch so, dass Twitter noch nicht in der Masse angekommen ist und die Leute, die Twittern, auch gleichzeitig noch relativ wahrscheinlich einen Blog haben usw.

    Kommentar by webSimon — 19. Februar 2010 @ 08:40

  9. Gastbeiträge als Neuling auf anderen Blogs verfassen ist sicherlich hilfreich, aber als Blogbetreiber der einem “Newbie” diese Möglichkeit gibt, möchte man natürlich auch gern wissen wie dieser Artikel schreibt. Außerdem sollen die Verlinkungen innerhalb eines solchen Beitrages zum Blog des Gastautoren auch eine Empfehlung für die eigenen Leser sein. Bei einem Blog mit wenig Inhalt fällt eine solche Entscheidung nicht unbedingt leichter.

    Kommentar by Webstandard-Team — 19. Februar 2010 @ 09:19

  10. Das ist natürlich richtig. Normalerweise schreiben die Gastblogger aber den Beitrag und senden ihn dem entsprechenden Blog zu. Man sieht dann ziemlich schnell ob der Beitrag was taugt oder nicht.

    Kommentar by ninom — 19. Februar 2010 @ 09:35

  11. Danke für diese wirklich wertvolle Auflistung! Wir haben ähnliche Erfahrungen beim Aufbau unseres Blogs gemacht, trotzdem konnten auch wir hier noch einiges dazulernen.

    Kommentar by Michael — 21. Februar 2010 @ 22:18

  12. Danke. Hab mir deine Webseite mal angeschaut, sieht sehr interessant aus. Werde ich auf jedenfall verfolgen.

    Kommentar by ninom — 21. Februar 2010 @ 22:23

  13. [...] bereits vorinstalliert war – also in 30 min alles schön installiert! Danke übrigens auch an BlogTipp für die guten Tipps die mir geholfen haben ein gutes BlogKonzept zu entwickeln. Seit einigen Wochen bin ich auch [...]

    Pingback by This is my new Blog – thank you WP for making it so easy « Bastians Blog — 22. Februar 2010 @ 16:08

  14. 9. Lerne aus deinen Stärken/Baue gefragte Themenbereiche aus – Punkt 8. behandelt schon das Thema 'Traffic Analyse', die bei mir schon des öfteren mal dazu geführt hat, dass ich durch Zufall Themen entdeckt habe, die gefragt sind und trotzdem kaum von anderen Seiten behandelt werden. Neben Analytics finde ich auch die Lister der Keywords, bei der die eigene Seite in den SERPs aufgetaucht ist, von Googles Webmastertool für den selben Zweck interessant.

    Kommentar by Ralf — 24. Februar 2010 @ 15:01

  15. Richtig, ein Punkt den man eigentlich auch nicht vernaschlässigen sollte. Themen die gut laufen kann man immer wieder mal anschneiden!

    Kommentar by ninom — 24. Februar 2010 @ 16:10

  16. [...] More here: 8 Tipps für einen effektiven Blog Start [...]

    Pingback by 8 Tipps für einen effektiven Blog Start : MEDIA.AG — 7. März 2010 @ 19:43

  17. Hallo,
    eine sinnvolle und nachvollziehbare Zusammenstellung der Tipps. Ich könnte noch hinzufügen, dass man mit Blog-Interviews, welche hin und wieder gestartet werden, auch eine Art Blogpromotion machen kann.

    Es gibt bereits Blogs, welche sich auf Interviews spezialisiert haben, wobei regelmässig neue Blogs als Interview-Partner auftauchen. Es wäre so ähnlich wie bei den Gastreviews. Man verlinkt und vernetzt sich untereinander.

    Artikelserien sind zwar etwas mühselig, da man dran bleiben muss, beschäftigen aber den Blogger selbst und bieten dem Leser stets neuen Lesestoff.

    Kommentar by Alex L. — 10. März 2010 @ 15:36

  18. Ich werde ebenfalls versuchen ein paar Blogger zu Interviewen in der nächsten Zeit. Ist eigentlich wirklich ein guter Weg um ein paar Besucher zu bekommen (für beide Parteien).
    Mag sein das Artikelserien etwas mühselig sind. Man sollte allerdings immer über die Dinge schreiben, die einem Spass machen, dann hat man dieses Problem nicht.

    Kommentar by ninom — 10. März 2010 @ 16:10

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